Glas
Die Sonne scheint auf das Glas und die kurzwelligen Strahlen durchbrechen es ungehindert. Im Innenraum treffen sie auf Böden, Wände, Pflanzen und Möbel. Sämtliche Oberflächen absorbieren das Sonnenlicht, wandeln es in langwellige Strahlen um und geben diese wieder an die Umgebung ab. Bei diesem Vorgang spielt das Glas des Wintergartens die entscheidende Rolle:
Es ist durchlässig für kurzwelliges Sonnenlicht, aber undurchlässig für langwellige Wärmestrahlung – also kann die Sonne hinein, die Wärme aber nicht wieder hinaus.
In Deutschland sind die Jahreszeiten sehr ausgeprägt; das warme Sommerklima setzt sich deutlich vom kalten Winterklima ab. Deshalb sollte die Außenhülle eines Gebäudes ebenso vor Auskühlung wie vor Überhitzung der Innenräume schützen. Beim beheizten Wohn-Wintergarten lautet daher das oberste Gebot: Effektive Wärmedämmung für die kalte Jahreszeit! Die Forderungen aus der Wärmeschutzverordnung werden in der Regel dann erfüllt, wenn ein Mehrscheiben-Isolierglas mit erhöhter Wärmedämmung zum Einsatz kommt.
Wärmeschutzverglasung
Gemessen wird die isolierende Wirkung anhand des Wärmedurchgangs-Koeffizienten, kurz Ug-Wert. Seine Größe gibt an, welche Wärmemenge einen Quadratmeter des Werkstoffes pro Zeiteinheit durchdringt, wenn zwischen innen und außen ein Temperaturunterschied von einem Grad besteht. Also bedeutet ein kleiner Ug-Wert eine bessere Wärmedämmung. Bei unseren Wintergärten wird eine Standardverglasung nicht über einem Ug-Wert von 1,1 W/m²K eingesetzt
Sonnenschutzglas
Dieser „ Gesamtenergiedurchlassgrad „ gibt an, wieviel Prozent der Sonneneinstrahlung durch die Scheibe nach innen gelangen und somit dort nutzbar sind. Beim Vergleich unterschiedlicher Mehrscheiben-Isoliergläser werden Sie feststellen, dass der g-Wert im großen und ganzen zugleich mit dem Ug-Wert abnimmt.
Dafür ist in erster Linie die hauchdünne Wärmedämmbeschichtung verantwortlich.


